Zukunft

 

 

Rahmenbedingungen

 

Als Science-Fiction Autor muss man sich vor dem Schreiben überlegen, an welche technischen Rahmenbedingungen man sich halten will. Das ist u.a. abhängig von der Jahreszahl in der man sich bewegt und die aus heutiger Sicht nahezu unüberbrückbaren Entfernungen im Weltall. „Erfindungen“ hierzu gibt es zuhauf aus Startrek, Galactica und ähnlichen Zukunftsszenarien.

Ich beginne im Jahre 2120, also nicht so wahnsinnig weit von heute entfernt und die Forschung, die ja in letzter Zeit immer schneller werdend technische Innovationen am Fließband produziert, hat noch keine „unvorstellbaren“ Dinge entwickelt.

Die klimatischen Bedingungen auf der Erde haben teils dramatische Ausmaße angenommen und die führenden Köpfe entschließen sich ein Auswandererschiff loszuschicken, um das Überleben der Menschheit zu sichern.

Das ist der Beginn dieser Exodus-Reihe.

 

 

Technische Dinge:

 

Bei mir gibt es keinen Scotty, der Personen, Wale oder sonstige Dinge kreuz und quer durch die Gegend beamt. Auch halte ich mich an die Bedingung von Einstein, dass es nichts Schnelleres gibt als das Licht. Die Sprungtechnik, mit der meine Raumschiffe Distanzen überwinden ist die Verbeugung an Entfernungen, die mit dem menschlichen Geist nur schwer zu erfassen sind. Im Verlauf der Geschichte entdeckt man auch sogenannte „Wurmlöcher“, die ebenfalls zur Streckenbewältigung genutzt werden können.

Technische Neuerungen entstehen im Laufe der bisher erschienenen Bücher, durch Erfindungen in „Brain Hill“ oder durch Adaption bei Freund/Feind. z.B. das Überlichttriebwerk.

 

 

Sonstiges:

 

Es gibt auch keine besonderen „Fähigkeiten“ weder unter den Menschen noch anderer Spezies. Einzig die Maroon verfügen über telephatische Fähigkeiten, mein Zugeständnis an die Tatsache, dass ja irgendwie eine Verständigung hergestellt werden muss. Einzig Mirijam verfügt über schwer zu beschreibende, geistige Fähigkeiten.

 

 

Fazit:

 

Es ist dabei eine Romanreihe entstanden, die alles in allem vorstellbar ist und bleibt. Die technische Zukunft steht auch nicht im Mittelpunkt, sondern die Frage, ob die Menschen einen Neuanfang schaffen und wie. Weniger hatte ich schweißtreibende Spannung im Visier als vielmehr eine humorvolle und interessante Unterhaltung.

 

 

Harald Kaup

11.08.2013